„Entgegen der Vermutung vieler werde der Fiskus auch nicht reich durch die steigenden Spritpreise, sagte Lindner. „Wenn vom verfügbaren Einkommen eines Haushalts ein höherer Anteil für Sprit aufgewendet wird, kommt es zu einer Verschiebung der Mehrwertsteuer, allerdings nicht zu einer Erhöhung des Aufkommens. Die Menschen halten sich dann an anderer Stelle mit Konsum zurück.“
Diese Aussage von Finanzminister Lindner ist im höchstem Maße zynisch. Lindner verlangt also, dass die Bürger weniger Lebensmittel und sonstige Waren kaufen, um sich den teuren Sprit leisten zu können. Die richtige Argumentation wäre genau andersrum: Wenn die Bürger wegen niedrigerer Mehrwertsteuer an der Tankstelle etwas sparen könnten, würden sie sich andere Dinge leisten können und das gesamte Mehrwertsteueraufkommen bliebe gleich.
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Max meint
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