Es ist nicht zu verurteilen, dass eine Kommune um ihre Bilanzen aufzubessern, eigene Grundstücke an bauwillige Interessenten verkauft. Zurückliegend wurde von Stadträten dieser Kommune die Preistreiberei auf dem Immobilienmarkt angeprangert. Nun versteigert diese Kommune, die oberbayerische Kreisstadt Weilheim, selbst drei Baugrundstücke zu einem Mindestgebot von etwa 1000 Euro pro Quadratmeter. Gerade wenn man berücksichtigt, dass alle drei Grundstücke nicht der allerbesten Wohnlage angehören, ist diese Preisforderung keineswegs angemessen. Die Stadt Weilheim muss sich den Vorwurf der Preistreiberei gefallen lassen.
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Ich denke, dass der Betrag keine Preistreiberei ist. Die Stadt WM hat durch ihre Politik der Nachverdichtung die Preise empor schnellen lassen. Mit den 1.000 €/m2 liegt das Angebot unter den üblichen 1.300-1.500 €.