Es ist verständlich, dass ein Vater um seinen Sohn trauert, den er durch Tod, gar durch Selbstmord, verloren hat. Insofern verdient er Mitgefühl.
Unverständlich, geschmacklos und pietätlos gegenüber den 150 Todesopfern ist jedoch,
was Günter Lubitz, der Vater des Todespiloten Andreas Lubitz, jetzt veranstaltet: Exakt zum zweiten Jahrestag des Flugzeugabsturzes macht er eine Pressekonferenz – ein Schlag ins Gesicht aller Hinterbliebenen.
Es ist doch bewiesene Tatsache, dass Andreas Lubitz den Tod von 150 Menschen verursacht hat, indem er den Flugkapitän aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine absichtlich in selbstmörderischer Absicht gegen einen Berg gesteuert hat. Diese Tatsache will Günter Lubitz nicht wahrhaben. Ich weiß nicht, was in dessen verirrtem Gehirn vorgeht. Ich verstehe zu wenig von Erbregeln und davon, ob und wie sich geistige Defekte vererben. Deshalb kann ich nicht beurteilen, ob ein erbmäßiger Zusammenhang besteht zwischen der geistigen Verfassung des damaligen Todespiloten und der seines Vaters heute.
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Hallo Max
sei bitte nicht gar so streng zu dem armen Irren-Papa.
Er versucht halt nur mit seinen 0,1 % Glauben an die Unschuld seines Sohnes
möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen.
Gruß Reiner