Wie rücksichtslos und pervers ist ein Autofahrer, der einen zu einem Kind in Lebensgefahr eilenden Notarzt anzeigt, weil er dadurch zum Ausweichen aufs Bankett gezwungen wurde? Hat jener in der Fahrschule nicht gelernt, dass einem mit Blaulicht und Martinshorn fahrenden Einsatzfahrzeug Vorfahrt zu gewähren ist?
Wessen Geistes Kind ist ein Staatsanwalt, der eine solche Anzeige nicht sofort abweist?
Und wessen Geistes Kind ist gar ein Richter, der den Notarzt zu 6-monatigem Fahrverbot und 4500 Euro Geldstrafe verurteilt?
Gott sei Dank hat der vorgesetzte General-Staatsanwaltschaft den Strafbefehl des Ingolstädter Gerichts einkassiert.Nach meiner Meinung haben die Beamten dort, denen ich jeglichen gesunden Menschenverstand abspreche, sehr wohl eine kräftige Rüge verdient.
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Lieber Max, da kann ich Dir nur beipflichten. Das Urteil war ein Skandal. Ich kenne diese Straße, da ich ja hier zu Hause bin. Die Straße geht 5 Kilometer nur gerade aus und Du kannst alles perfekt überblicken. Diese Strecke eignet sich schon fast für die Formel 1. Gott sei Dank, haben wir unseren Notarzt Fahrer wieder. Denn hätte der Strafbefehl weiter Bestand gehabt, würden alle freiwilligen Helfer mit eine Bein vor dem Kadi stehen und es würde noch schwieriger werden, Freiwillige für den Dienst am Nächsten zu finden..