Zugegeben, ein Flugzeug zu steuern ist ein schwieriger und verantwortungsvoller Job. Und vielleicht fühlt sich mancher 55-Jähriger dazu nicht mehr fit genug. Etwas anderes ist es , im Alter von 55 mit einer – in meinen Augen Überversorgung – in Rente zu gehen, und dann etwas anderes zu tun oder bei einer anderen Gesellschaft als Pilot anzuheuern, was auch der Fall sein soll. Ein normaler Arbeitnehmer mit 45 Arbeitsjahren bekommt nur einen Bruchteil der Altersversorgung, die ein Pilot im Alter von 55 Jahren bekommt.
Diese Götter im Cockpit mit einem schneidigen 6-stelligen Jahresgehalt, streiken nun für die Erhaltung ihrer üppigen Privilegien tagelang, zwingen tausende von Flugzeugen am Boden zu bleiben, schikanieren hunderttausende Flugpassagiere und verursachen einen Schaden von mehreren Hundert Millionen Euro. Eine Verhältnismäßigkeit in diesem Arbeitskampf ist keinesfalls mehr gegeben. Mir fehlt hierfür jegliches Verständnis.
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Max meint
Anmerkungen eines Weilheimers zur öffentlichen Ordnung
Lieber Max
Diesen Streik empfand ich und die Mehrheit der Deutschen genau so wie Du. Ich finde es schon unverschämt wie hier eine kleine Gruppe ihre Privelegien absichern will .
Vielleicht kapieren es auch einige Verantwortliche, daß Sie damit Ihrer Pilotenzunft großen Image-Schaden zufügen und unterlassen in Zukunft solche Streiks.
Gruß Reiner